Anlagen vernetzen


#1

Hi,

da es Gerade bei einem Interessentengespräch auftrat, was wäre die beste Möglichkeit um folgendes Szenario zu lösen:

Standort A: Hauptsitz der Firma, Internetanschluss mit Sip-Trunk.
Standort B: Zweigstelle der Firma, angebunden mit 100mbit ans Hauptwerk, kein eigener Internetanschluss

Es soll am Standort A und Standort B jeweils eine Mobydick stehen die die lokalen Gespräche der Standorte handelt, so das User1 in Standort B mit User2 in Standort B telefonieren kann ohne das die Daten über die Leitung nach Standort A und wieder zurück transportiert werden müssen.
Ausgehende Anrufe ins öffentliche Netz sollen natürlich von Standort B nach Standort A und von dort “nach aussen” geroutet werden, und natürlich sollten auch Benutzer von Standort B mit den Benutzern in Standort A und umgekehrt telefonieren können.
Desweiteren wäre es gut wenn die Anlagen die Benutzer synchen, da mache User zwischen den Standorten wechseln.
Die Anlage in Standort A wäre also Quasi die “Master”-Anlage, die Anlage in Standort B der “Slave”.
Auch interessant ist der Punkt der Lizenzierung in so einer Konstellation.

mfg


#2

Hi Simon,

das Lizenzthema musst du mit unserem Vertrieb klären, an sich wären für Benutzer A an Standort A und B für jeden Standord eine reguläre Benutzerlizenz erforderlich.
Mit einem SIP (oder IAX, aber besser SIP :wink: ) Trunk zwischen den Anlagen ist ein hin+her und B ruft über A am dortigen Amt raus kein Problem. Die Anlagen lassen sich derzeit aber nur durch ein Amt Koppeln. Man kann also hin und her telefonieren ohne über einen Provider gehen zu müssen, aber man kann weder den XMPP (Client[sichtbarkeit]) koppeln noch in einfacher Weise den Rufstatus des anderen Standorts bekannt machen (telefoniert der User am anderen Standort gerade).
Man kann sich also nur auf den internen Durchwahlen gegenseitig anrufen/transferieren. Sollte mehr benötigt werden ist ein Zusammenschluss der beiden Anlagen leider die einzige Möglichkeit.
Die Benutzer von einer anderen pascom Anlage lassen sich zwar nicht syncen, aber du kannst ja auf beiden via Connector das gleiche AD als Quelle nutzen. Sollte der Nebenstandort nur einen Teil der Benutzer führen, musst du über die OU oder andere Attribute richtig rausfiltern.

Grüße,
Steve


#3

Hi Steve,

gibt es dazu ein Feature-Request, für das ich stimmen kann?

Bei uns wurde das zwar wie von dir beschrieben umgesetzt, Chat zw. den Standorten wäre schon sehr wünschenswert (XMPP an sicht müsste das doch auch erlauben?).

Gruß,
Sam


#4

Hi @Steve,

mit Zusammenschluss der Anlagen meinst du dann ein Mobydick Cluster oder generell einfach eine Anlage die die beiden Standorte regelt?


#5

Hi @Simon42,

eine Anlage die die beiden Standorte regelt. Das “Mobydick Hardware Cluster” in der aktuellen Form lässt alle genutzten Dienste auf einer Node laufen und benötigt eigentlich eine Direktverkabelung ohne Switche/Medienkonverter zwischen den beiden Nodes. Cluster/HA Lösungen auf Virtualisierungsebene laufen ja auch darauf raus (Dienste immer nur an einer Stelle verfügbar).

Sollte die Zweigstelel also autoark intern Telefonieren können/wollen auch wenn die Verbindung zur Zentrale weg ist, bleibt nur ein SIP Trunk “ohne die weiteren Komfortfeatures” übrig.
Auch wenn du das nicht als Argument zählen lassen wirst, aber diese Verbindungen kann man ja auch redundant gestalten und wenn “das Internet” weg ist, geht heutzutage leider oftmals vieles nicht mehr. Aber auch früher hatte der Bagger die Telefon-Leitung nicht immer verschont.

Grüße,
Steve